Mehr an sich selbst glauben – 3 Übungen, die dein Leben verändern

An sich selbst glauben

Die letzte Zeit war sehr intensiv und an manchen Tagen fühlte ich mich total überfordert mit allem.

Ich hatte den Glauben an mich selbst verloren. Selbstzweifel nagten an mir und mein innerer Kritiker peitschte mich durchgehend aus.

Wie du dir bestimmt vorstellen kannst, hat sich meine Situation dadurch nicht unbedingt verbessert…

Wirklich zum Positiven verändert hat sich meine Situation erst, nachdem ich langsam wieder begonnen habe, mehr an mich selbst zu glauben.

Der Glaube an sich selbst ist entscheidend für jeden größeren Erfolg im Leben.

Wie es dir zukünftig besser gelingt, mehr an dich selbst zu glauben, erfährst du in diesem Artikel.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ – Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (österreichische Schriftstellerin)

In diesem Artikel lernst du:

  • Was es bedeutet, an sich zu glauben
  • Warum die meisten Leute nicht an sich selbst glauben
  • Warum es so wichtig ist, dass du an dich glaubst
  • Wie man an sich selbst glauben lernen kann

Wie kommt es, dass so viele Leute nicht an sich selbst glauben?

An sich selbst glauben bedeutet, dass du Vertrauen hast in dich, deine Kräfte und deine Fähigkeiten.

Das Wort Selbstvertrauen beschreibt dies ganz gut.

Wie stark unser Selbstvertrauen aktuell ausgeprägt ist, wird maßgeblich durch unsere Kindheit beeinflusst.

Haben unsere Eltern und unser enges Umfeld in unserer Kindheit wirklich an uns geglaubt, ist die Chance hoch, dass du heute ein gesundes Selbstvertrauen hast.

Wurde dir jedoch immer wieder gesagt, dass du bestimmte Sachen nicht kannst, ist es wahrscheinlich, dass sich diese Stimmen in dir eingeprägt haben.

Stehst du vor einer neuen Herausforderung melden sich diese Stimmen sofort zu Wort und wollen dir einreden, dass du es doch bitte bleiben lassen sollst, da du es eh nicht kannst…

Dies führt dazu, dass Leute, die nicht an sich selbst glauben, vor einer Herausforderung oft zurückweichen und es erst gar nicht probieren.

Dadurch gibt es natürlich auch keine Erfolgserlebnisse.

Dies kann in einen Teufelskreis führen, in dem das Selbstvertrauen immer weiter sinkt.

Doch das muss nicht sein!

Egal wie stark du aktuell an dich glaubst, es ist möglich, dein Selbstvertrauen zu steigern.

Warum ist es so wichtig, an sich selbst zu glauben?

Wie viele Dinge hast du bisher nicht getan, weil du nicht an dich selbst geglaubt hast?

Wie viele Chancen hast du nicht genutzt, weil dir die Stimme in deinem Kopf eingeredet hat, dass es eh nicht klappt?

Der Glaube an sich selbst ist eine der Grundvoraussetzungen, willst du deine Ziele erreichen.

„Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht, du wirst auf jeden Fall recht behalten.“ – Henry Ford (amerikanischer Unternehmer)

Wohin hat es dich gebracht, dass du bisher nicht an dich selbst geglaubt hast?

Du liest diesen Artikel wahrscheinlich nicht aus Langeweile, sondern weil du mit deinem Leben, so wie es im Moment ist, noch nicht zufrieden bist.

Jetzt frage dich, wie dein Leben aussehen würde, wenn du zu 100% an dich selbst glauben würdest.

Was würdest du anders machen?

Welche Dinge würdest du tun, die du schon lange vor dir herschiebst?

Mehr an sich selbst glauben ist jedoch nicht gleichzusetzen damit, dass Dinge auf Anhieb klappen und dass es dich vor Rückschlägen schützt.

Doch das ist nicht schlimm: Rückschläge sind Teil des Prozesses, willst du erfolgreich werden.

Entscheidend ist, wie du mit Rückschlägen umgehst.

Und hier sind wir wieder am Punkt: Glaubst du an dich, dass du diese Rückschläge überwinden kannst?

Habe ich dich überzeugt, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben?

Wunderbar, dann lass uns von der Theorie in die Praxis kommen:

3 Übungen, wie du mehr an dich selbst glauben kannst

Die drei jetzt folgenden Übungen sind sehr mächtig.

Doch durch das Lesen alleine wird sich nichts verändern. Diese Übungen werden dir nur etwas bringen, wenn du sie ausführst.

Hier sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema angekommen: Der Selbstdisziplin.

Selbstdisziplin ist die Eigenschaft, die Dinge zu tun, von denen du weißt, dass sie richtig sind, obwohl du dich im Moment vielleicht nicht danach fühlst.

Willst du deine Selbstdisziplin erhöhen empfehle ich dir meinen 7-tägigen E-Mail-Kurs für mehr Selbstdisziplin. Du kannst ihn dir hier gratis zukommen lassen:

1. Schreibe dir die Komplimente auf, die du bekommst

Weißt du eigentlich, wie toll dich andere Leute finden und wie sehr sie dich schätzen?

Egal wer du bist und egal was du machst, ich bin der festen Überzeugung, dass du in deinem Alltag immer wieder Komplimente bekommst – dies fällt dir im Moment vielleicht nur nicht auf.

  • „Ich freue mich, dass du heute hier bist.“
  • „Ich habe dich gern…“
  • „Du hast mir heute unglaublich weitergeholfen.“

Das waren beispielsweise drei Komplimente, dich ich gestern bekommen habe.

Doch wie gehst du mit diesen Komplimenten um?

Bei vielen Leuten gehen diese Komplimente zum einen Ohr hinein und zum anderen direkt wieder hinaus. Dies liegt daran, dass viele Menschen Komplimente nicht annehmen können.

Das Annehmen von Komplimenten lässt sich jedoch lernen:

Besorge dir dafür ein kleines Notizbuch und schreibe dir die Komplimente auf, die du erhältst

Dadurch verstärkst du die Wirkung der Komplimente, machst dir die Komplimente bewusster und vor allem kannst immer wieder nachlesen, wie toll dich andere Leute finden – auch wenn du es selbst vielleicht noch nicht glauben kannst…

Wenn du diese Übung machst, wird sich deine Wahrnehmung verändern und du wirst das Gefühl haben, immer mehr Komplimente zu erhalten. Außerdem wirst du in der Lage sein, diese Komplimente besser anzunehmen.

Auch wenn bei dieser Übung die Bestätigung von außen kommt, wird dir die Übung trotzdem dabei helfen, mehr an dich selbst zu glauben.

Bonustipp: Schreibe dir besonders schöne Komplimente auf jeweils einen Notizzettel und hänge diesen Zettel für dich sichtbar in deiner Wohnung auf. So wird dieses Kompliment dir immer wieder in Erinnerung gerufen.

Bonustipp 2: Lerne es, ehrliche Komplimente zu verteilen. Wie oft sprichst du anderen Leuten Komplimente aus? Genauso schön ist es, ehrlich gemeinte Komplimente zu verteilen und anderen Leuten damit eine Freude zu machen.

2. Stelle dich jeden Tag einer neuen Herausforderung

Die amerikanische Psychologin Susan Jeffers schrieb in ihrem Buch Selbstvertrauen gewinnen – die Angst vor der Angst verlieren, dass sich alle Ängste auf eine Sache herunter brechen lassen:

Die Angst, nicht mit einer bestimmten Situation fertig werden zu können.

  • Meine Arbeit wird gekündigt -> Ich werde mit der Situation nicht fertig.
  • Mein Partner verlässt mich -> Ich werde mit der Situation nicht fertig.
  • Ich soll einen Vortag halten -> Ich werde mit der Situation nicht fertig, sollte ich „versagen“…
  • Ich möchte einen interessanten Menschen ansprechen -> Ich werde mit der Situation nicht fertig, sollte ich abgewiesen werden…

Vor was solltest du Angst haben, wenn du wüsstest, dass du mit jeder Situation fertig wirst?

Klar, natürlich ist es nie schön vom Partner verlassen zu werden oder dass einem die Arbeit gekündigt wird. Doch wenn du fest davon überzeugt bist, dass du mit dieser Situation fertig wirst, wirst du Verantwortung übernehmen und deine Situation zum Positiven verändern.

„Ein tiefer Fall führt oft zu höherem Glück.“ – William Shakespeare (englischer Dramatiker und Lyriker)

Das Ziel ist also einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst aufzubauen, dass man mit jeder Situation fertig wird.

Wie machst du das am besten?

Dein Selbstvertrauen baust du nicht auf, indem du Zuhause auf deiner bequemen Couch liegst und dir ein Buch über Selbstvertrauen durchliest.

Dein Selbstvertrauen baust du auf, indem du Risiken eingehst und dich Herausforderungen stellst.

Es wird dir jedoch nichts bringen, wenn du dich nur einmal in einer größeren Aktion deinen Ängsten stellst.

Besser ist es jeden Tag zumindest eine Kleinigkeit zu tun, die für dich neu ist bzw. etwas zu tun, wovor du Angst hast, wie z. B.:

  • Ein neues Restaurant ausprobieren
  • Einen anderen Weg zur Arbeit nehmen
  • Einen kurzen Smalltalk mit einer Verkäuferin halten
  • Statt Google Maps zu nutzen einen Unbekannten nach dem Weg fragen

Im Idealfall kombinierst du diese täglichen kleinen Herausforderungen immer wieder mit größeren Aktionen, die mehr Mut von dir erfordern.

Wie die Situation selbst ausgeht ist nebensächlich. Wichtig ist nur, dass du dich deinen Ängsten stellst.

Mit der Zeit wirst du lernen, dass du mit unangenehmen Situationen fertig wirst und beginnst dadurch mehr an dich und deine Fähigkeiten glauben.

Stellst du dich regelmäßig Herausforderungen wirst du außerdem viele Erfolge erzielen. Es ist extrem wichtig, dass du diese Erfolge anschließend feierst:

3. Feiere deine Erfolge

Der Fisch nimmt das Wasser um ihn herum als natürlich wahr.

Genauso ist es oft mit unseren Erfolgen: Wir denken, dass diese nichts Besonderes sind und jeder andere es doch mindestens genauso gut gekonnt hätte…

So redete ich mir ständig ein, „dass es doch nichts Besonderes ist, ein Buch zu schreiben, weil dies doch jeder könne…“

Doch auch kleinere Erfolge nahm ich nicht war, weil ich dachte, dass diese Dinge nichts Besonderes wären. Z. B.:

  • Mein Notebook neu aufzusetzen
  • Meine Steuererklärung selbst gemacht zu haben
  • Den Knopf von meinem Mantel selbst wieder angenäht zu haben
  • Mich getraut zu haben, eine attraktive Frau nach einem Treffen zu fragen

Egal wer du bist und was du tust, du erzielst den ganzen Tag über immer wieder kleine Erfolge. Diese Erfolge sind etwas Besonderes und nicht alle Menschen hätten es genauso hinbekommen wie du.

Vor ein paar Monaten habe ich damit angefangen, mir jeden Abend mindestens fünf Erfolge aufzuschreiben, die ich an diesem Tag erzielt habe.

Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch spricht die Übung in dieser Form eher die rationalen Teile in uns an.

Rational wissen die Meisten von uns, dass sie gut genug sind und es verdienen glücklich zu sein. Dies bringt dir jedoch nicht viel, wenn du auf emotionaler Ebene etwas anderes über dich glaubst.

Steht das Rationale in Konflikt mit dem Emotionalen, wird sich das Emotionale immer durchsetzen – einfach gesagt, weil das Emotionale der deutlich ältere und somit mächtigere Teil ist.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, ebenfalls die emotionalen Teile anzusprechen, wenn du dir deine Erfolge bewusst machst.

Dies kannst du tun, in dem du deine Erfolge feierst, sofort nachdem du sie erzielt hast. Und mit feiern meine ich: Raste total aus!

Spring in die Luft, reiß die Arme in die Höhe und freue dich über deinen Erfolg!

Je höher dein Energielevel dabei ist, umso besser.

Mir ist bewusst, dass diese Übung nicht in jeder Alltagssituation anwendbar ist.

Im besten Fall wirst du von deinen Kollegen nur komisch angeschaut werden, wenn du plötzlich im stillen Großraumbüro lautstark vor dich hin feierst.

Diese Übung machst du eher, wenn du für dich alleine bist.

In einer Art Light-Version kannst du diese Übung jedoch trotzdem unter Leuten machen: So wirken eine subtile Siegerfaust und ein innerlicher Freudenschrei auch Wunder.

Wichtig ist außerdem, dass du deine Erfolge nicht vom Außen abhängig machst, denn das Außen kannst du nicht kontrollieren:

So kannst du beispielsweise nicht zu 100% beeinflussen, ob ein Kunde kauft oder nicht. Was in deiner Macht liegt ist, ob du dem Kunden die Abschlussfrage stellst.

Du hast dem Kunden die Abschlussfrage gestellt? Erfolg!

Machst du diese Übung regelmäßig über einen längeren Zeitraum verspreche ich dir, dass sich dein Leben gewaltig verändern wird. Außerdem wirst du mehr an dich selbst glauben.

Ich empfehle dir, mindestens 10 Erfolge pro Tag zu feiern. Führe dir dafür am besten eine kleine Strichliste.

Falls du dich jetzt fragst, woher du 10 Erfolge bekommen sollst, findest du hier etwas Inspiration:

  • Du hast deine Morgenroutine durchgezogen? Erfolg!
  • Du hast dir heute 30 Minuten Zeit für dich gegönnt? Erfolg!
  • Du bist heute zum Sport gegangen? Erfolg!
  • Du hast deinen Chef nach einer Gehaltserhöhung gefragt? Erfolg!
  • Du hast heute eine Stunde gelernt? Erfolg!
  • Du hast ein ToDo von deiner ToDo-Liste abgearbeitet? Erfolg!
  • Du bist vor deinem Hauptjob früher aufgestanden, um an deinem Business zu arbeiten? Erfolg!
  • Du setzt diese Übung brav um und feierst deine Erfolge? Erfolg!

Alleine, dass du diesen Text lesen kannst bzw. bereits bis hierhin gelesen hast ist ein Erfolg. Dafür kannst du dich direkt feiern…

Wie kannst du diese Übungen am besten in deinen Alltag integrieren?

Ich weiß, dass die drei vorgestellten Übungen funktionieren, weil ich sie selbst regelmäßig anwende. Besonders das Feiern meiner Erfolge war in den letzten Wochen für mich der absolute Game-Changer.

Doch es hätte mir nicht viel gebracht, wenn ich diese Übungen nur ein einziges Mal durchgezogen hätte.

Veränderung ist ein Prozess und Prozesse brauchen meist ihre Zeit. Der Schlüssel zur Veränderung sind deine Gewohnheiten, also das, was du täglich tust.

An sich selbst glauben lernt man meist in kleinen Schritten. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die kleinen Schritte jeden Tag zu gehen.

Diese kleinen Schritte fallen dir vielleicht nicht auf, doch wenn du diese Schritte konsequent gehst und nach einem Jahr zurückblickst, wirst du erstaunt sein, wie weit du in diesem Jahr gekommen bist.

Ich empfehle dir diese Übungen mindestens 30 Tage lang durchzuziehen. Noch besser ist es, die Übungen zu einem Teil von dir zu machen und sie dauerhaft zu praktizieren.

Klar, ich schreibe mir nicht jedes Kompliment auf, das ich bekomme. Doch die richtig schönen Komplimente halte ich weiterhin in meinem Notizbuch fest.

Wie es bei neuen Gewohnheiten oft so üblich ist, gestaltet sich nicht das Beginnen am schwierigsten, sondern das Durchhalten.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir das Feiern meiner Erfolge die ersten Tage unglaublich viel Spaß gemacht hat.

Ab Tag 4 kam ich mir dabei jedoch recht blöd vor. Alte Muster schlichen sich ein und wollten mir einreden, dass meine Erfolge doch nichts Besonderes sind…

Trotzdem habe ich weiterhin ausgelassen meine Erfolge gefeiert. Ab dem 10. Tag hat sich plötzlich alles verändert und ich begann massiv damit, mehr an mich selbst zu glauben.

Wenn du also keine Lust mehr auf die Übungen verspürst, dann bist du auf einem guten Weg. Mach einfach weiter.

Mehr an sich selbst glauben – Fazit

An sich selbst glauben bedeutet, dass du Vertrauen in dich, deine Fähigkeiten und Kräfte hast.

Der Glaube an sich selbst ist die Grundvoraussetzung für jeden Erfolg. Glaubst du nicht daran, dass du es schaffen kannst einen bestimmten Erfolg zu erzielen, wirst du es in der Regel gar nicht erst versuchen.

Es ist möglich, den Glauben an sich selbst zu stärken. In der Regel funktioniert dies jedoch nur in kleinen Schritten. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die in diesem Artikel vorgestellten Übungen regelmäßig zu tun.

Diese drei Übungen waren:

  • Die Komplimente aufzuschreiben, die du erhältst
  • Sich jeden Tag mindestens einer kleinen neuen Herausforderung zu stellen
  • Seine Erfolge emotional und mit hoher Energie zu feiern

Kennst du noch eine weitere Übung? Falls ja würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Zum Schluss möchte ich dir noch eine Sache mitgeben:

Die Welt braucht Menschen wie dich. Du tust keinem einen Gefallen damit, wenn du dich selbst klein machst. Also glaube mehr an dich! Du bist wirklich toll, du weißt es nur noch nicht…

2018-04-12T12:33:21+00:00

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