Wie du durch die Macht der Gedanken dein Leben erschaffst

Autor: Andreas Hofmann

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Macht der Gedanken

„Du bist nicht deine Gedanken.“

Wenn du nicht gerade erst angefangen hast, dich mit deiner persönlichen Entwicklung auseinanderzusetzen, dann hast du diese Aussage bestimmt schon hundertmal gehört…

Trotzdem identifiziert sich ein Großteil der Menschen mit der Stimme in ihrem Kopf – speziell in der westlichen Welt.

Dies ist keine gute Idee. Denn alles Leid entsteht, weil Menschen ihre Gedanken für die ultimative Wahrheit halten.

Der Gedanke ist nicht weiteres als ein Werkzeug. Die meisten Menschen können mit diesem Werkzeug nicht umgehen. Je besser du den Umgang mit diesem Werkzeug beherrscht, umso schöner und einfacher wird dein Leben sein.

Warum das so ist und wie du durch die Macht der Gedanken dein Leben bzw. deine Erfahrung erschaffst, erfährst du in diesem Artikel.

Zwei Hinweise noch vorab:

  1. Das ist kein Artikel nach dem Motto „Du musst nur stark genug an etwas denken, dann kommt es automatisch zu dir“. Die Macht der Gedanken ist viel größer, als du dir vielleicht vorstellen kannst.
  2. Versuche diesen Artikel nicht unbedingt auf logischer Ebene zu verstehen, sondern achte viel mehr darauf, welche Gefühle er in dir auslöst.

 „Unsere Gedanken sind keine Realität, jedoch sind es unsere Gedanken, durch die wir unsere Realität erschaffen.“ – Sydney Banks (schottischer Autor, Philosoph und spiritueller Lehrer)

 In diesem Artikel erfährst du unter anderem:

  • Wer oder was du eigentlich bist
  • Welche Macht deine Gedanken haben
  • Wie du dir deine Erfahrung schaffst
  • Welche Rolle deine Emotionen dabei spielen
  • Wie du Kontakt zu deiner inneren Weisheit aufnimmst
  • Warum ein Großteil deiner Probleme ausgedacht ist
  • Warum es keine Vergangenheit und Zukunft gibt
  • Warum Ängste aus der Macht der Gedanken entstehen

Dies ist ein sehr langer Artikel geworden. Deshalb habe ich daraus auch ein kleines eBook erstellt, das du dir hier kostenlos als PDF herunterladen kannst:

Wer oder was bist du?

Nimm dir bitte kurz einen Augenblick Zeit und beantworte die folgenden Fragen:

  • Wer bist du?
  • Bist du deine Gedanken oder hast du sie?
  • Bist du deine Gefühle oder hast du sie?
  • Bist du dein Körper oder hast du ihn?

Bei der letzten Frage werden vermutlich viele Leser ins Zweifeln kommen und denken, dass sie ihr Körper sind. Doch was wäre – was hoffentlich niemals passieren wird – wenn du bei einem Unfall beide Beine verlieren würdest. Wärst du dann immer noch du?

Ja, dein Körper hätte nur zwei Beine weniger.

Doch wer oder was bist du eigentlich?

Lass uns, um das herauszufinden, ein kurzes Experiment machen: Stelle dir einen Timer auf 60 Sekunden, schließe deine Augen und versuche, an nichts zu denken.

Lies bitte erst weiter, wenn du diese Übung gemacht hast. Sie ist wichtig für das Nachfolgende.

Wenn du diese Übung wirklich gemacht hast, ist es dir vermutlich schwer gefallen, an nichts zu denken und du konntest plötzlich auftauchende Gedanken erkennen.

Doch wer hat gerade beobachtet, dass du gedacht hast?

Dein wahres Ich.

Du bist also der Beobachter im Hintergrund – auch Bewusstsein genannt.

Dabei ist Bewusstsein mit einem Aufzug vergleichbar: Dieser Aufzug fährt den ganzen Tag hoch und runter. Je weiter unten der Aufzug ist, umso mehr identifizierst du dich mit:

  • deinen Gedanken
  • deinen Gefühlen
  • dem „Film“, den wir Leben nennen
  • deinen Rollen, die du in diesem Film spielst (z.B. deinem Namen, Alter, Beruf, Familienstand, Besitztümer, …)

Menschen sind alle gleich, sie unterscheiden sich nur in ihrem Level an Bewusstheit.

In der aktuellen Zeit ist es nur den wenigsten Menschen „gegönnt“, dass sich ihr Bewusstseins-Aufzug dauerhaft in höheren Stockwerken aufhält. Ein Beispiel für einen solchen Menschen ist vermutlich der deutschstämmige spirituelle Lehrer und Autor Eckhart Tolle.

Der Bewusstseins-Aufzug der meisten Menschen hingegen hat die unteren Bewusstseins-Etagen noch nicht verlassen. Dadurch identifiziert sich der Großteil mit den oben genannten Dingen.

Es heißt, dass Bewusstsein unbegrenzt ist, der Aufzug also unendlich viele Stockwerke nach oben fahren kann. Wenn du einmal ein neues Bewussheitslevel erreicht hast, kannst du dich immer wieder daran zurückerinnern, wie es auf diesem Level war – selbst, wenn du aktuell nicht auf diesem Level bist.

Sofern du nicht dauerhaft „erleuchtet“ bist, wirst du die meiste Zeit des Tages auf Autopilot laufen. Das heißt, dass sich dein Bewusstseinsaufzug in den unteren Stockwerken aufhält.

Das ist auch bei mir so und ich „vergesse“ immer wieder, dass ich nur der Beobachter bin und identifiziere mich mit meinen Gedanken, etc. Doch im Lauf des Tages wache ich immer wieder auf und erkenne beispielsweise einen Gedanken, der mir nicht guttut und verhindere so, dass ich diesen Gedanken glaube und mir dadurch Leid erzeuge.

Bewusstsein hat nämlich eine fantastische Eigenschaft: Es kann jeden Gedanken, den du denkst als real erscheinen bzw. als real empfinden lassen. Bewusstsein ist also wie eine Art Virtual-Reality Brille und der Gedanke ist das darauf angezeigte Bild.

Das heißt, durch deine Gedanken erschaffst du dir deine Erfahrung.

Wie funktioniert das Ganze?

 „Der Bereich des Bewusstseins ist viel größer, als sich mental ermessen lässt. Wenn du nicht länger alles glaubst, was du denkst, löst du dich vom Denken und siehst klar, dass der Denker nicht der ist, der du bist.“ – Eckhart Tolle (deutscher spiritueller Lehrer und Autor)

Welche Macht haben Gedanken?

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Außenwelt für ihre Gedanken, Gefühle und Stimmungen verantwortlich ist.

In Wirklichkeit ist es jedoch genau anders herum: Die Erfahrung, die wir machen, wird von Innen nach Außen erschaffen. D.h., deine Gedanken bestimmen, wie du die Außenwelt und alles was darin passiert, wahrnimmst.

Warum ist das so?

Eine Situation bzw. eine Erfahrung ist IMMER neutral. Erst durch unser Denken bewerten wir eine Situation als „gut“, „schlecht“, „richtig“, „falsch“ oder irgendetwas dazwischen.

Sowohl obdachlos zu sein als auch Millionär zu sein ist eine Erfahrung. Erst durch unsere Bewertung machen wir das eine besser als das andere.

Die Herausforderung ist zu erkennen, dass du eine Situation gerade durch dein Denken bewertest. Dies geschieht häufig so schnell, dass wir es nicht einmal mitbekommen. Verantwortlich sind unsere Denk-Gewohnheiten.

Lass uns ein Beispiel anschauen, um das zu verdeutlichen:

Angenommen du verlierst einen für dich wichtigen Kunden. Wie denkst du darüber?

  • Denkst du, warum ausgerechnet dir immer so etwas passiert und dass du niemals erfolgreich sein wirst?
  • Verzweifelst du, leistest du innerlich Widerstand gegen die Situation und denkst du, es sollte nicht so sein?
  • Denkst du, dass der Kunde eh nicht hundertprozentig zu dir gepasst hat und du jetzt Zeit hast, einen besser passenden Kunden zu finden?
  • Bist du wütend auf den Kunden, weil er so undankbar ist, nachdem du richtig viel für ihn getan hast?
  • Oder bewertest du die Situation gar nicht und nimmst sie einfach an? (Das ist sicherlich der Königsweg…)

Egal was du denkst, du wirst es als real empfinden und die entsprechende Erfahrung machen.

Du empfindest also niemals deinen Kontostand oder das Verhalten deines Partners, du empfindest deine Gedanken darüber.

Noch einmal: Bewusstsein kann jeden Gedanken, den du denkst als real erscheinen lassen.

Oder einfacher gesagt: Für alles was du denkst, wirst du die Bestätigung finden.

Dies liegt an unserer eingeschränkten Möglichkeit unsere Umwelt wahrzunehmen (nahezu null Prozent der auf uns einprasselnden Informationen können bewusst verarbeitet werden). Außerdem interpretieren wir in objektive Situationen unsere subjektive Meinung hinein. In der Psychologie nennt sich dies Bestätigungsfehler.

Falls du tiefer in die Wahrnehmungs-Psychologie einsteigen möchtest: In meinem früheren Artikel eigene Realität erkläre ich dies genauer.

Wenn du dich über die oben genannte Situation mit dem Kunden aufregst und denkst, „dass aus dir niemals etwas werden wird“, wirst du dich schlecht fühlen und eine andere Erfahrung machen, als wenn du denkst, „dass es das Beste ist, was dir passieren konnte, dass der Kunde abgesprungen ist“.

Durch die Macht der Gedanken kannst du eine Situation immer auf verschiedene Art und Weisen interpretieren. Ob du leidest oder in der Situation eine Chance siehst liegt zu 100 Prozent bei dir.

So kannst du beispielsweise der glücklichste Mensch auf Erden sein, obwohl du kein Dach über dem Kopf hast – nur durch die Macht der Gedanken.

 „An sich ist nichts weder gut oder böse; das Denken macht es erst dazu.“ – William Shakespeare (englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler)

 Deine Gedanken sind also der Pinsel, mit dem du deine Realität malst.

Und du bist immer nur einen Gedanken davon entfernt, glücklich zu sein – oder auch unglücklich…

Wie bereits weiter oben erwähnt wird unser Denken stark durch unsere Denk-Gewohnheiten geprägt. Es heißt, dass wir heute zu 98 Prozent dasselbe denken wie gestern.

Den Großteil unserer Gedanken haben wir irgendwann aufgeschnappt und er wird jetzt ständig wiederholt, z.B. dass wir eine Sache nicht können.

Wie Gewohnheiten auf der Verhaltensebene kannst du auch deine Denk-Gewohnheiten verändern. Der erste Schritt zum Ändern einer Gewohnheit ist immer Bewusstheit über die Gewohnheit.

Dabei ist es weniger entscheidend, WAS du denkst. Viel wichtiger ist zu bemerken, DASS du gerade denkst.

99 Prozent des Erfolgs ist zu bemerken, dass du denkst

Der aktuelle Stand der Wissenschaft geht davon aus, dass wir pro Tag rund 60.000 Gedanken haben. Die meisten dieser Gedanken sind unbewusst, weil sie so schnell kommen, dass wir es gar nicht mitbekommen.

Viele Artikel, Bücher und Trainer raten dazu, dass man seine Gedanken kontrollieren und ständig positiv denken soll, doch das ist meiner Meinung nach gar nicht zu 100 Prozent möglich.

Klar, in gewisser Weise kannst du kontrollieren, was du im jetzigen Moment denkst, doch du kannst nicht kontrollieren, was du beispielsweise in 10 Minuten denkst.

Positive Psychologie funktioniert definitiv, es kostet jedoch sehr viel Energie, die positive Fassade aufrecht zu erhalten.

Früher habe ich dies probiert und immer, wenn mir ein negativer Gedanken bewusst wurde (z.B. dass ich nichts wert bin), bin ich – übertrieben gesagt – vor den Spiegel gerannt und habe mit positiven Affirmationen dagegen gearbeitet.

War ich jedoch einmal kurz unachtsam, ist die ganze Fassade zusammengebrochen…

Inzwischen ist es so, dass ich mir einfach nur bewusst mache, dass ich gerade denke und dass ich nicht meine Gedanken bin. 

Es ist also weniger entscheidend, was du denkst, viel wichtiger ist, dass du bemerkst, dass du denkst!

Wie weiter oben bereits beschrieben, erschaffst du dir durch deine Gedanken deine Erfahrung, die du machst:

  • Positive Gedanken (Freude, Dankbarkeit, Hoffnung, Zufriedenheit, Liebe, etc.) führen zu „schönen“ Erfahrungen.
  • Negative Gedanken (Wut, Angst, Verlangen, Schuld, Scham, etc.) führen zu „weniger schönen“ Erfahrungen.

Dabei zieht ein einzelner Gedanke häufig einen ganzen Rattenschwanz an ähnlichen Gedanken nach sich.

Ein einzelner negativer Gedanke, nach dem Motto „Ich bin so dumm“, wäre dabei nicht einmal so schlimm…

Aus einem „Ich bin so dumm“ wird jedoch in vielen Fällen:

Ich bin so dumm, ich bin eine solche Enttäuschung für alle die mich kennen, ja es war ja schon immer so, wie damals in der Schule, als mir XY passiert ist, ja wäre mir das nicht passiert, dann würde mein Leben jetzt ganz anders sein, ich wünschte, das wäre nie passiert, aus mir wird niemals etwas werden, ich wünschte, ich wäre nie geboren worden, usw.

Vielleicht schmunzelst du jetzt, doch so denken Menschen. Gedanke folgt auf Gedanke.

Die Kunst ist, in diesen Momenten „aufzuwachen“ und zu bemerken, dass du gerade denkst. Sobald du erkennst, dass du denkst – dein Bewusstseins-Aufzug also einige Stockwerke nach oben fährt – beendest du im Idealfall das Drama, bevor es überhaupt richtig beginnt.

Dein Körper unterstützt dich dabei zu bemerken, dass du denkst. Speziell wenn du in eine Richtung denkst, die dir nicht guttut:

Dein körpereigener Virenscanner gegen negative Gedanken

Deine Gedanken führen zu Emotionen. Du fühlst also niemals die objektive Realität. Du fühlst immer deine Gedanken darüber:

  • Denkst du positive Gedanken, wirst du dich gut fühlen.
  • Denkst du negative Gedanken, wirst du dich schlecht fühlen.

Verfängst du dich in einer negativen Gedankenspirale, wirst du anfangen dich schlecht zu fühlen.

Dabei haben Emotionen einen großen Vorteil gegenüber deinen Gedanken: Während Gedanken häufig unsichtbar sind, fallen Emotionen auf – speziell, wenn du dich schlecht fühlst.

Gefühle sind eine Art Feedback für Gedanken. Schlechte Gefühle sind ein Warnsignal unseres Körpers, das uns symbolisiert:

„Du denkst gerade etwas, was dich nicht weiterbringt und dir schadet.“

Dein Gehirn ist dabei mit einem Computer vergleichbar und deine Gedanken sind die Dateien.

Wie du vermutlich weißt, gibt es Dateien, die einem Computer schaden – so genannte Viren. Um Viren aufzuspüren gibt es Virenscanner.

Dein Körper hat sozusagen einen eingebauten Virenscanner: deine Emotionen.

Jedes Mal, wenn du dich schlecht fühlst, springt der Virenscanner an und dein Körper signalisiert dir, dass du gerade in eine Richtung denkst, die dir nicht guttut.

Dies hilft dir dabei zu erkennen, dass du gerade denkst und im Idealfall wachst du aus deinen negativen Gedanken auf.

Lass mich dir ein persönliches Beispiel geben, um das zu verdeutlichen:

Ein Muster von mir ist es, wütend zu werden, wenn sich andere Menschen nicht so verhalten, wie ich denke, dass es richtig ist.

Als ich letztens mit dem Fahrrad fuhr, sah ich vor mir ein Auto, dass auf dem Radweg parkte und das an der denkbar ungünstigsten Stelle, so dass man einen großen Bogen fahren musste, um am Auto vorbeizukommen.

Ich bemerkte meine Gedanken („Was fällt dem ein“ etc.) und spürte die Wut in mir hochkommen – und in diesem Moment bin ich aufgewacht…

Sofort musste ich grinsen:

  1. Ich kenne ähnliche Situationen, in denen ich von meinen Gedanken und den daraus folgenden Gefühlen mitgerissen werde. In solchen Situationen rege ich mich teils noch 10 Minuten später darüber auf, obwohl die Situation schon längst vorbei ist…
  2. Es gab sicherlich eine Vielzahl an Menschen, die in dieser Situation genau die Erfahrung gemacht haben, die ich bei 1. beschrieben habe – und das fand ich noch viel lustiger.

Dieses Muster wird übrigens immer schwächer, weil ich immer mehr Bewusstheit darüber habe. Wie gesagt: Bewusstheit ist der erste Schritt um (Denk-) Gewohnheiten zu ändern.

An manchen Tagen fällt uns dies jedoch einfacher als an anderen Tagen:

Wir haben bewusstere und unbewusstere Tage

Im oben beschriebenen Beispiel war ich sehr bewusst und habe sofort mitbekommen, welches Spiel meine Gedanken gerade mit mir spielen.

 „Der Gedanke erschafft die Welt und sagt dann: „Ich habe es nicht getan“.“ – David Bohm (US-amerikanischer Quantenphysiker und Philosoph)

An unbewussteren Tagen bemerke ich zwar, dass ich gerade denke, es gelingt mir jedoch nicht vollständig aus meinen negativen Gedanken aufzuwachen, weil es sich ja so real anfühlt.

Dies ist häufig der Fall, wenn ich…

  • …starken Emotionen ausgeliefert bin.
  • …wenig bzw. schlecht geschlafen haben.
  • …hungrig bin.
  • …unter starkem Stress stehe (wobei Stress auch nur durch Gedanken verursacht wird, doch das ist ein Thema für einen eigenen Artikel…)

Meistens ist es eine Kombination aus all den Dingen.

Wie du mit unbewussteren Tagen und dem Sturm an Gedanken bzw. Emotionen, die diese Tage mit sich bringen am besten umgehst, darüber werde ich zeitnahe einen eigenen Artikel schreiben.

Für den Moment möchte ich dir folgendes mitgeben. Die zwei wichtigsten Dinge sind dabei:

  1. Triff auf keinen Fall große bzw. wichtige Entscheidungen, wenn es dir nicht gut geht. Du könntest es bitter bereuen… Triff wichtige Entscheidungen nur, wenn es dir gut geht.
  2. Verurteile dich selbst nicht dafür, dass es dir gerade schlecht geht. Das macht alles noch viel schlimmer.

Lasse die Gefühle einfach da sein und höre auf, dagegen Widerstand zu leisten. Wie weiter oben beschrieben fühlst du nur deine Gedanken. Und auch wenn es sich im Moment vielleicht so anfühlt, es wird nicht für immer so weiter gehen – versprochen!

Wenn ich die Möglichkeit dazu habe, lege ich mich mit Ohrenstöpseln und Augenmaske ins Bett und höre und fühle in mich hinein.

In diesen Momenten versuche ich mich, mit meiner inneren Weisheit zu verbinden. Nach ein paar Minuten kommt mir dabei häufig ein neuer Gedanke und die Welt sieht anschließend schon wieder viel besser aus.

Deine innere Weisheit ist immer präsent

Einfach gesagt gibt es zwei Arten von Gedanken:

  1. Das laute „Radio“, das im Hintergrund läuft und dein Leben kommentiert, auch Ego genannt.
  2. Deine angeborene innere Weisheit (auch Intuition genannt), die jedoch deutlich leiser als das Radio ist.

Unsere Gedanken sind mit einem Orchester vergleichbar. Die meisten Instrumente werden dabei vom Ego gespielt, also das “Radio”, das ich bei 1. beschrieben habe; u.a. die großen, schweren Blasinstrumente, die richtig laut sind und richtig schön Drama machen können…

Wenn die Instrumente von 1. ausnahmsweise nicht spielen, wirst du eine weiche, sanfte Querflöte hören, die deine innere Weisheit symbolisiert (2.). Diese Flöte spielt immer, wird jedoch häufig von den anderen Instrumenten übertönt.

Wenn mal wieder viel Lärm in deinem Kopf ist, kannst du dich fragen, welches Instrument eigentlich gerade spielt.

Diese Frage kann dir helfen zu erkennen, dass du gerade mal wieder dem Radio glauben schenkst und kannst dich dann stattdessen auf die Flöte fokussieren.

Was genau meine ich damit?

Profifußballspieler sind in der Lage, mehrere 10.000 schreiende Fans um sich herum auszublenden, um beispielsweise den 40 Meter entfernten Torwart zu hören, der ihnen gerade zuruft, dass sie sich bewegen sollen.

Genauso kannst du lernen, an der Blaskapelle vorbeizuhören und dich stattdessen auf die Flöte zu fokussieren.

Ich verspreche dir eine Sache: Je mehr du beginnst dein Leben von deiner inneren Weisheit leiten zu lassen, umso schöner wird dein Leben werden.

Die bei 1. beschriebenen Gedanken sind jedoch nicht grundsätzlich schlecht. Du brauchst diese Gedanken beispielsweise für lösungsorientierte Fragen wie:

Doch der große Teil der Gedanken, die unter 1. fallen bringen dich nicht weiter bzw. schaden dir nur. Das wären z.B. Gedanken nach dem Motto:

Wenn ich mich mal wieder durch Gedanken verrückt mache, weil ich beispielsweise „noch nicht da stehe, wo ich sollte“, fokussiere ich mich auf meine innere Weisheit.

Diese Stimme sagt mir dann häufig, dass es perfekt ist, wo ich gerade stehe und ich auf einem guten Weg bin. Was uns zum nächsten Punkt bringt:

Alle Probleme existieren nur in deinen Gedanken!

Inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich sage bzw. schreibe:

Alle Probleme sind ausgedacht und somit selbst erschaffen.

Der menschliche Verstand ist dazu geschaffen, Probleme zu lösen. Das ist auch gut, denn sonst würden wir immer noch in Höhlen leben…

Doch um Probleme zu lösen, muss man erst einmal Probleme finden. Und da schießt der Verstand häufig über das Ziel hinaus:

Über 15 Jahre dachte ich, „dass mit mir irgendetwas nicht stimmt“ und ich „der kaputteste Mensch auf Erden“ bin.

Außerdem dachte ich, dass ich ein „Thema mit Frauen“ hätte, weil ich nicht die Ergebnisse erzielte, die ich gerne gehabt hätte (womit wir beim Thema Erwartungshaltung sind, was im übernächsten Absatz behandelt wird).

Und ungelogen: Ich habe Tausende von Stunden damit verbracht, meine gerade beschriebenen „Probleme“ durch Gedanken darüber zu lösen.

Natürlich ohne Erfolg, denn wie auch schon Albert Einstein sagte:

 „Man kann Probleme nicht auf dieselbe Art und Weise lösen, wie sie entstanden sind.“

Inzwischen ist mir bewusst, dass ich die Probleme nie hatte, ich dachte nur sie zu haben.

Und noch einmal: Bewusstsein hat die Macht, jeden Gedanken als real erscheinen zu lassen. Deshalb empfand ich meine ausgedachten Probleme auch als real.

Und indem ich probierte, meine „Probleme“ zu lösen, hatte ich Gedanken über Gedanken.

Du bist gut genug, ich bin gut genug, jeder Mensch auf der Welt ist gut genug. Viele Menschen denken jedoch, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und Bewusstsein lässt diese Gedanken als real erscheinen.

Alles ist perfekt, wie es ist, aber wir denken, dass es nicht so ist. Und wenn die Stimme in deinem Kopf mal für einen Moment schweigt, wirst du bemerken, dass du in diesem Moment keine Probleme hast.

Häufig erschaffen wir uns unser Leid, indem wir Gedanken glauben nach dem Motto: „Es ist falsch so, wie es gerade ist“ bzw. „es sollte nicht so sein“.

Wenn du solche Gedanken nicht erkennst und sie für wahr hältst, dann bist du im Widerstand gegen das Leben selbst.

Besser ist es, das was ist, anzunehmen und im Fluss des Lebens zu sein, statt Widerstand zu leisten. Denn lass dir eine Sache gesagt sein: Bist du im Widerstand gegen das Leben wirst du verlieren – immer!

Wer sind wir, dass wir uns mit dem Leben selbst anlegen?

Noch einmal: Alles ist perfekt, wie es gerade ist und wir haben Gedanken, dass es nicht so ist. Und so erzeugen wir uns unser Leid, nur durch die Macht der Gedanken.

Natürlich ist mir bewusst, dass sich diese Zeilen viel leichter schreiben, als sie wirklich zu leben, z.B. wenn ein liebgewonnener, naher Mensch plötzlich stirbt.

Auch ich bin bei weitem kein Heiliger: In meinem Leben habe ich gegen das, was ist, sehr viel Widerstand geleistet und habe mir dadurch viel Leid erschaffen – und werde dies vermutlich auch zukünftig immer mal wieder tun. In gewisser Weise nennt sich das auch „Menschsein“…

Doch ich bemerke, dass ich nach und nach immer mehr in den Fluss des Lebens komme und von Erfahrung zu Erfahrung gehe, ohne die Erfahrungen großartig zu bewerten.

Dadurch lebe ich auch immer mehr im jetzigen Moment:

(Mir ist bewusst, dass dieser Absatz kontrovers diskutiert werden kann. Vielleicht dachtest du dir beim Lesen dieser Zeilen: Was ist mit Hungersnöten, der Umweltverschmutzung oder Krieg?

Im Kollektiv ist die Menschheit ebenfalls dazu in der Lage, sich ihre Probleme durch Gedanken zu erschaffen.

Beispielsweise sind wir theoretisch dazu in der Lage, den Hunger auf der Welt von jetzt auf gleich zu beenden.

Das Einzige, was dem im Weg steht, sind Gedanken: Der Großteil der Menschheit lebt (noch) in einem Mangel-Denken und identifiziert sich mit diesem. Das Ego kann nämlich eins niemals haben: genug…)

Es gibt nur das Jetzt – Vergangenheit und Zukunft sind Gedanken

Vergangenheit und Zukunft existieren nicht. Sie existieren nur in deinen Gedanken.

Das Einzige was existiert, ist der jetzige Moment.

Mit unseren Gedanken hängen wir jedoch häufig in der Vergangenheit oder einer potenziellen Zukunft fest und erzeugen somit unser Leid.

Dies funktioniert auf verschiedene Arten:

Du kennst bestimmt die ein oder andere Person, die sich einredet bzw. eingeredet hat: „Weil mir früher X passiert ist, kann ich heute nicht Y tun.“

Und wer so etwas denkt, wird Y wirklich nicht tun können.

(Ich lege übrigens die Hand dafür ins Feuer, dass du dieses Spiel schon mindestens einmal mit dir selbst gespielt hast. Und vielleicht tust du das auch aktuell…)

Bei jedem von uns wird es in der Vergangenheit einige Situation gegeben haben, die nicht so verlaufen sind, wie wir es uns gewünscht hätten.

Doch die Vergangenheit ist vorbei und existiert nur noch in unseren Gedanken. Wenn du die Vergangenheit in deinen Gedanken immer wieder durchlebst, beeinflussen diese Gedanken die Gegenwart.

In diesem Zusammenhang möchte ich dir die Serie „Westworld“ empfehlen, die dies schön aufzeigt (und nebenher eine fantastische Serie ist).

Die Serie spielt in einer nahen Zukunft, in einem fiktiven Vergnügungspark, in dem menschenähnliche Androiden mit den Besuchern interagieren.

Jeder dieser Androiden bekommt eine Hintergrundgeschichte (also eine fiktive Vergangenheit) eingepflanzt. Im Lauf der Serie wird die Vergangenheit einiger Androiden verändert, was zu einem komplett anderen Verhalten der Androiden führt.

In gewisser Weise sind wir nicht anders als die Androiden: Hätte ich die Möglichkeit, deine Erinnerung an deine Vergangenheit zu manipulieren und dir andere Erinnerungen einzupflanzen, würdest du dich von jetzt auf gleich ganz anders verhalten und dann natürlich andere Ergebnisse erzielen.

In Hypnosen wird teilweise so gearbeitet. Das Gehirn kann nämlich nicht zwischen realen und ausgedachten Ereignissen unterscheiden.

Diesbezüglich sagte bereits 2015 ein Bekannter zu mir: „Weißt du Andreas, es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.“

Damals habe ich diesen Satz noch nicht verstanden, doch inzwischen tue ich das: Wir halten unsere Vergangenheit nur mit unseren Gedanken daran lebendig.

Inzwischen bin ich der Meinung, dass es keine „Themen“ und „Traumata“ gibt und wir uns diese ausdenken, bzw. mit unseren ständigen Gedanken an vergangene Ereignisse am Leben halten.

Da es eine Verbindung zwischen Geist und Körper gibt, wird sich das Ganze natürlich auch auf körperliche Ebene festsetzen.

Doch wenn du aufhören würdest, daran zu denken, dann würden sich auch die körperlichen Symptome zeitnahe auflösen.

In gewisser Weise dient jede Art der Therapie dazu, dass sich unsere Gedanken verändern. Einige Therapieformen sind nur effektiver als andere.

Die in diesem Artikel beschriebene „Methode“ – also zu bemerken, dass du denkst – ist die effizienteste mir bekannte Methode.

Also werde dir immer bewusster, dass du denkst und höre auf dich mit deinen Gedanken zu identifizieren. Allein dadurch wirst du dein Leben als sehr viel schöner empfinden.

Mit Gedanken an eine potenzielle Zukunft funktioniert es ähnlich:

Wie man durch eine Erwartungshaltung Leid erzeugt

Sehr viel Leid erschaffen wir dadurch, dass wir Gedanken darüber haben, wie die Zukunft bzw. eine zukünftige Situation ablaufen soll – wir nehmen also eine Erwartungshaltung ein.

Wenn wir an einer Erwartungshaltung festhalten und diese nicht erfüllt wird, was wahrscheinlich ist, dann leiden wir.

Hinter einer Erwartungshaltung steht die falsche Vorannahme, dass uns eine bestimmte Erfahrung glücklicher macht, als eine andere.

Doch Glück existiert immer nur im gegenwärtigen Moment und ist nahezu unabhängig von deinen Lebensumständen. So ist der durchschnittliche Millionär beispielsweise genauso glücklich wie der durchschnittliche Hartz-IV-Empfänger.

Wenn du also denkst, dass dein Leben so viel besser wird, sobald du Spielzeug X hast oder Erfahrung Y machst, muss ich dich leider enttäuschen.

Denn egal, welche Erfahrung du auch machst bzw. wie dein Leben gerade aussieht, wenn du willst kannst du dir immer Probleme ausdenken und dich damit verrückt machen – und das machen sehr viele Menschen…

Der Schlüssel ist zu bemerken, dass du denkst – dies gilt auch bei Gedanken an die Zukunft. Wenn dir auffällt, dass du eine Erwartungshaltung an eine zukünftige Situation hast, dann lasse die Gedanken los.

Das Ego hat das Bedürfnis, alles kontrollieren zu wollen, doch wie lang wäre es lustig, wenn ALLES deiner Kontrolle unterliegen würde?

Vermutlich nach spätestens ein paar Tagen hättest du keine Lust mehr und würdest es dir wieder so zurückwünschen, wie es einmal war.

Das Leben schreibt nämlich Geschichten, wie es kein Film jemals könnte. Also lehn dich zurück und sei gespannt, was passiert…

Übrigens: Auch mit Ängsten, die in einer potenziellen Zukunft eintreten könnten, ist es dasselbe Spiel: Sie entstehen aus der Macht der Gedanken.

Du hast keine Angst, du denkst nur, dass du Angst hast!

Ängste haben einen starken Einfluss auf das Leben der meisten Menschen. U.a. haben wir:

Rund um Ängste bzw. rund um den Abbau von Ängsten gibt es heutzutage einen Milliarden schweren Markt (Bücher, Coaches, Seminare, …). Dabei ist die Lösung so einfach:

Du hast keine Angst, du denkst nur, dass du Angst hast. Bewusstsein lässt diesen Gedanken als real erscheinen und anschließend fühlst du diesen Gedanken in Form der Angst.

Der ganze Ablauf passiert natürlich so schnell, dass wir i.d.R. davon nichts mitbekommen. Wenn du also nicht daran denkst, dass du Angst hast, wirst du auch keine Angst verspüren. 

Vor einigen Wochen hatte ich diesbezüglich ein Schlüsselerlebnis:

Bis vor kurzem bin ich davon ausgegangen, dass ich unter Höhenangst leide. Diese Angst beeinträchtigte mich zwar nicht stark, doch unangenehm fühlt es sich trotzdem an.

Bei einem Seminar gab es eine Treppe, die recht steil war und unter der es mehrere Meter nach unten ging. Immer wenn ich diese Treppe hinaufgestiegen bin, fühlte ich Angst hochkommen.

Eines Tages war ich so sehr in Gedanken versunken, dass ich beim Aufstieg der Treppe nicht daran gedacht hatte, dass ich Höhenangst habe. Ich war schon fast oben angekommen, als mir bewusst wurde, dass irgendetwas anders ist als sonst.

Plötzlich fiel es mir wieder ein und ich dachte: „Moment mal, ich habe doch Höhenangst“ und sofort spürte ich die Angst in mir aufsteigen…

Solange ich nicht daran dachte, dass ich Höhenangst hatte, habe ich auch keine Angst verspürt.

Dies habe ich in den letzten Monaten auch in anderen Fällen beobachten können.

Ängste existieren nur in unseren Gedanken. Wenn du ängstlichen Gedanken denkst, wird Bewusstsein dich diese Ängste als real erscheinen bzw. empfinden lassen.

Und wenn du keine ängstlichen Gedanken denkst, wirst du auch keine Angst verspüren.

Dazu kommt, dass der große Teil deiner Ängste sowieso niemals so eintreffen wird. Denkst du jedoch ständig daran, was dir in Zukunft alles widerfahren könnte, wirst du damit ebenfalls die Gegenwart beeinflussen:

Du wirst die Welt als unfreundlichen Ort ansehen und überall nur Hindernisse und Fallen wahrnehmen, statt Chancen und Möglichkeiten. Außerdem wird die Angst deine Handlungen bestimmen.

Willst du das wirklich?

Auch hier ist die Kunst wieder, aus deinen Gedanken aufzuwachen und zu erkennen, dass du denkst.

Denke daran: Deine Gedanken sind nicht Realität, doch mit deinen Gedanken erschaffst du deine Realität. Und ängstliche Gedanken erschaffen eine ängstliche Realität.

Fazit – Die Macht der Gedanken

„Das Denken ist ein guter Diener aber ein schlechter Herr.“

Dieses Sprichwort fasst den Artikel gut zusammen. Allerdings wird speziell unsere westliche Welt vom Denken beherrscht.

Die meisten Menschen gehen nämlich davon aus, dass sie ihre Gedanken sind. Doch wir sind das Bewusstsein, dass die Gedanken beobachtet. Bewusstsein hat dabei die Möglichkeit, jeden Gedanken als real erscheinen zu lassen.

Häufig identifizieren wir uns mit unseren Gedanken und halten diese für die ultimative Wahrheit und erschaffen uns somit unser Leid.

Deine Erfahrungen und deine Umwelt sind jedoch nicht dafür verantwortlich, wie du dich fühlst, denn eine Situation ist immer neutral. Erst durch unser Denken bewerten wir eine Situation als „gut“, „schlecht“, „richtig“, „falsch“ oder irgendetwas dazwischen.

Du fühlst also immer dein Denken über eine bestimmte Situation. Das macht unsere Gedanken sozusagen zu dem Pinsel, mit dem wir unsere Realität malen.

Die Kunst ist zu bemerken, dass du denkst. Dabei können dir deine Gefühle eine nützliche Hilfe sein, denn Gedanken führen zu Gefühlen.

Der Vorteil von Gefühlen ist, dass diese sich bemerkbarer machen. Wenn du dich also gerade schlecht fühlst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du gerade in eine Richtung denkst, die dir nicht guttut.

Aus deinen Gedanken aufzuwachen wird an manchen Tagen bzw. in einigen Situation besser funktionieren als an/in anderen. Das ist völlig normal und selbst wenn du erkennst, welches Spiel deine Gedanken gerade mit dir spielen, es dir jedoch nicht gelingt, vollständig aus deinen Gedanken aufzuwachen, ist es ein Fortschritt.

Du hast jederzeit Zugang zu deiner inneren Weisheit (auch Intuition genannt) die ganz genau weiß, was das Richtige für dich ist. Diese Weisheit ist immer da, wird jedoch häufig von den normalen Gedanken übertönt.

Je mehr du es erlernst, deine innere Weisheit wahrzunehmen und dein Leben danach ausrichtest, umso schöner wird dein Leben werden.

Probleme und Ängste existieren nur in deinen Gedanken. Wenn du zu 100 Prozent im Moment bist und nicht denkst, wirst du weder Probleme noch Ängste haben. Es macht außerdem keinen Sinn ausgedachte Probleme durch Gedanken darüber zu lösen. Und egal wie dein Leben aktuell aussehen mag, man hat immer die Möglichkeit sich Probleme auszudenken und sich damit verrückt zu machen.

Das Einzige was existiert ist der jetzige Moment. Auch Vergangenheit und Zukunft existieren nur in deinen Gedanken.

Indem wir ständig an unsere Vergangenheit denken, halten wir diese am Leben und schränken damit häufig unsere Möglichkeiten im Jetzt ein. Wenn wir mit unseren Gedanken an einer Erwartungshaltung an die Zukunft festhalten, werden wir leiden, wenn es anders kommen wird.

Ich weiß, dass dieser Artikel sehr lang ist und vielleicht hat er deine Welt etwas auf den Kopf gestellt. Es lohnt sich aber, diesen Artikel mehrmals zu lesen, um ihn wirklich zu verinnerlichen.

Seit ich die Macht der Gedanken verstanden habe, hat sich mein Leben vollkommen verändert und es ist sehr viel leichter geworden. Mein Verständnis dafür steigt Tag für Tag an und verfestigt sich immer mehr.

Ich werde mir meinen Denk- und den daraus entstehenden Verhaltensmustern immer bewusster und kann dadurch immer früher aus diesen aussteigen, bevor das Drama wirklich beginnt. Das macht das Leben sehr viel einfacher und schöner.

Dieser Artikel beruht auf den 3 Prinzipien.

Ist dir beim Lesen dieses Artikels etwas bewusst geworden? Teile es gerne mit mir in den Kommentaren.

Da der Artikel so lang ist, habe ich daraus ein kleines Ebook als PDF erstellt, das du dir hier herunterladen kannst:

Andreas Hofmann

Coach für Bewusstsein & authentische Selbstverwirklichung

Über Andreas Hofmann:

Andreas unterstützt Selbstständige dabei, sich das Leben zu erschaffen, von dem sie schon immer geträumt haben.

Er bestärkt sie, ihre höchste Wahrheit zu leben und dem eigenen Weg zu folgen, um mit Herz und Verstand ihr volles Potenzial auszuschöpfen und immer mehr aus der Liebe heraus zu handeln. Des Weiteren zeigt er seinen Klienten, wie sie ihr Leben bewusster erfahren, um mehr in den Fluss des Lebens zu kommen, so dass sich die Schönheit des Lebens immer mehr entfalten kann.

Unter anderem arbeitet er mit den Three Principles, Spiral Dynamics, dem Enneagramm und NLP.

Neben dem Coaching widmet Andreas sich seiner Autorentätigkeit. Unter anderem schrieb er das Buch „Selbstdisziplin: Wie du dir das Leben erschaffst, von dem du schon immer geträumt hast“. Dieses Buch wurde bisher von über 15.000 Personen gelesen.

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Über Andreas Hofmann:

Andreas unterstützt Selbstständige dabei, sich das Leben zu erschaffen, von dem sie schon immer geträumt haben.

Er bestärkt sie, ihre höchste Wahrheit zu leben und dem eigenen Weg zu folgen, um mit Herz und Verstand ihr volles Potenzial auszuschöpfen und immer mehr aus der Liebe heraus zu handeln. Des Weiteren zeigt er seinen Klienten, wie sie ihr Leben bewusster erfahren, um mehr in den Fluss des Lebens zu kommen, so dass sich die Schönheit des Lebens immer mehr entfalten kann.

Unter anderem arbeitet er mit den Three Principles, Spiral Dynamics, dem Enneagramm und NLP.

Neben dem Coaching widmet Andreas sich seiner Autorentätigkeit. Unter anderem schrieb er das Buch „Selbstdisziplin: Wie du dir das Leben erschaffst, von dem du schon immer geträumt hast“. Dieses Buch wurde bisher von über 15.000 Personen gelesen.

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  1. Hallo Andreas !!!
    Dein Artikel fand ich super zum Thema Angst.
    Es ist eigentlich so simpel und doch machen wir es uns schwer !!!!

    Liebe Grüße, sofia

    1. Hi Sofia, ja, das es sich selbst schwer machen nennt sich wohl „Menschsein“ 😉
      Die Illusion ist einfach zu gut, so dass wir immer wieder darauf hereinfallen. Und das passiert auch den nahezu „erleuchteten“ Menschen immer wieder.
      LG

  2. Hallo Andreas,

    Ein sehr großes Lob an dieser Stelle für deine Mühe die du in diesen lehrreichen und erhellenden Artikel gesteckt hast. Wüsche dir das Beste auf deinem Weg !

  3. Hi Andreas! Danke für den hilfreichen und schön geschriebenen Artikel.

    Jahrelang leide ich schon unter Depressionen und Versagen(-sängste); habe mehrfach Dinge abgebrochen, Studium, Ausbildungen – obwohl ich mich eigentlich immer in der Lage gesehen habe, diese Dinge hinzubekommen. Ich kam nie hinter die Komplexität dessen, was dieses Verhalten verursacht.

    Du hast von Intuition, innerer Weisheit geschrieben. Tief im inneren wusste ich schon immer, dass es meine Faulheit ist, die mich so quält. Mein größter Energiefresser war und ist, nicht gegen diese anzukämpfen, weil ich mir aus diesem Grund auch so viele andere Dinge und schlechte Verhaltensweisen angewöhnt habe.

    Die Information hat gerade viel gelöst und lässt mich klar sehen. Super, dass es so einfach sein kann!!!

    Liebe Grüße,
    Julia

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