Selbstbestimmt leben – So gelingt es dir in 7 Schritten

Sein Leben selbst bestimmen

Die meisten Menschen führen ein fremdbestimmtes Leben. Sie lassen sich von außen einreden, was gut für sie ist und was sie tun sollen.

Eltern, Freunde, Werbung und die Gesellschaft setzen diverse Erwartungen in uns, welche wir erfüllen sollen. Unter anderem sollen wir:

  • Gute Noten in der Schule haben und anschließend studieren
  • In einem „sicheren“ Job mit einer 40 Stunden Woche arbeiten
  • Heiraten und eine Familie gründen
  • Geld für Konsum und Statussymbole ausgeben
  • Ein Haus bauen und einen Baum pflanzen

Und was willst du?

Selbstbestimmt leben bedeutet, dir dein Leben so zu gestalten, wie du es dir vorstellst und für richtig hältst. Nur eine Person weiß, was das Beste für dich ist: Du!

Nimm dein Leben in die eigene Hand. Wie dir das gelingt erfährst du in diesem Artikel.

„Erfolg ist weder einen Ferrari noch eine Million Dollar zu haben. Erfolg ist es, sein Leben zu leben, wie man es leben möchte.“ – Jim Rohn (amerikanischer Unternehmer und Motivationstrainer)

In diesem Artikel lernst du:

  • Warum du selbstbestimmt leben solltest
  • Wie es dir gelingt selbstbestimmt zu leben
  • Warum du die Verantwortung für dein Leben übernehmen solltest
  • Warum sich nur durch Aktion etwas verändert
  • Dass alles seine Zeit braucht

In 7 Schritten selbstbestimmt leben:

1. Akzeptiere deine aktuelle Situation

Sofern du diesen Text liest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein Leben – zumindest in einigen Lebensbereichen – noch nicht so läuft, wie du es dir vorstellst.

Vielen Menschen wissen, was sie in ihrem Leben verändern wollen. Auf der einen Seite hätten sie die Situation gerne anders, auf der anderen Seite reden sie sich ihre Situation oft schön und tun wenig bis nichts, um sie zu verändern. Frei nach dem Motto: „Das wird schon irgendwie werden.“

Die 50kg Übergewicht werden zu „schweren Knochen“ oder die Beziehungsunfähigkeit zu „ich bin eben anspruchsvoll“.

Solange du deine aktuelle Situation nicht akzeptierst, wirst du sie nicht verändern können. Blick der Wahrheit ins Gesicht und akzeptiere diese. Egal wie du die Dinge anders haben willst, sie sind aktuell wie sie sind.

Widerstand gegen das was ist erzeugt Leid. Dementsprechend ist der erste Schritt immer die vollkommene Akzeptanz deiner aktuellen Situation.

2. Übernimm die Verantwortung für deine Situation

Der nächste Schritt ist, zu erkennen, dass du für dein Leben verantwortlich bist. Egal wie deine Situation gerade ist, es liegt an dir sie zu verändern!

Läuft es in einem bestimmten Lebensbereich bei dir nicht so wie du es dir vorstellst, ist die Chance groß, dass du für diesen Lebensbereich im Moment noch nicht die volle Verantwortung übernimmst.

Als Kinder übernehmen unsere Erziehungsberechtigten die Verantwortung für uns: Sie bestimmen was wir essen, die Kleidung die wir tragen oder wo wir wohnen. Ohne ihre Fürsorge hätten wir nicht überlebt.

Viele Erwachsene gehen unbewusst noch immer davon aus, dass jemand anderes für sie und ihr Leben verantwortlich ist.

Läuft etwas in ihrem Leben nicht so wie sie es sich vorstellen, wird die Schuld bei jemand anderem gesucht:

  • Der Chef ist schuld, dass sie so wenig verdienen
  • Der Partner ist schuld, dass sie nicht glücklich sind
  • Der unzuverlässige Trainingspartner ist schuld, dass sie keinen Sport treiben
  • Die Politiker sind schuld, dass die Lieblings-Eiscreme ausverkauft ist

Mit dieser Einstellung begibst du dich in eine Opferhaltung. Erst wenn du die volle Verantwortung für dein Leben übernimmst, wirst du mental erwachsen werden.

Die einzige Person die dafür zuständig ist dir das Leben deiner Träume zu erschaffen, bist du! Triff die Entscheidung, ab sofort die volle Verantwortung für dein Leben zu übernehmen.

(Hier findest du einen eigenen Artikel, wie es dir gelingt die Verantwortung zu übernehmen)

3. Überlege dir, was du an deinem Leben verändern willst und setze dir Ziele

Wenn du diesen Text liest, befindest du dich höchstwahrscheinlich in der glücklichen Situation, in einem freien Land zu leben. Dir stehen fast alle Möglichkeiten offen. Wie soll dein Leben aussehen?

Die meisten Leute wissen ganz genau, was sie nicht mehr wollen. Sie wollen nicht mehr:

  • So wenig verdienen
  • In einer unglücklichen Beziehung leben
  • Übergewichtig sein
  • Von den Kollegen gemobbt werden

In diesem Fall liegt dein Fokus auf dem Negativen. Dadurch erschaffst du deine eigene Realität, was dazu führt, dass du das Negative verstärkt in deinem Leben wahrnimmst.

Frage dich nicht: „Was will ich nicht mehr?“ Frage dich stattdessen: „Was will ich?“

In vielen Fällen genügt es, das nicht mehr Gewollte stumpf in das Gegenteil umzudrehen:

  • Ich verdiene den Betrag x € pro Monat netto
  • Ich lebe in einer glücklichen Beziehung
  • Ich habe und halte mein Wunschgewicht von 80kg
  • Ich verstehe mich super mit meinen Kollegen

Bei anderen Dingen ist es leider nicht so einfach. Beispielsweise den richtigen Beruf für sich zu finden. Solche Dinge herauszufinden kann seine Zeit dauern, was frustrierend sein kann.

Sobald du herausgefunden hast was du willst, setze dir Ziele beginne damit, darauf hinzu zu arbeiten.

Mein kostenloser Ratgeber über Ziele kann dir bei allen Schritten behilflich sein. Darin erfährst du unter anderem:

  • Wie du herausfindest, was du in deinem Leben willst
  • Wie du dir richtig Ziele setzt
  • Wie es dir gelingt, diese Ziele zu erreichen

4. Erstelle dir eine grobe Planung

Ist dir klar was du willst, geht es anschließend darum herauszufinden, wie du deine Ziele am besten erreichst. Stelle dir für deine Planung folgende Fragen:

  • Bis wann willst du dein Ziel erreicht haben?
  • Was musst du dafür tun?
  • Welche Fähigkeiten musst du erlernen bzw. verbessern?

Egal was du vor hast, die Chance ist groß, dass jemand anderes diese Sache bereits vor dir erreicht hat. Suche dir Leute, die dieses Ziel bereits gemeistert haben.

Du musst nicht das Rad neu erfinden: Oft genügt es, das zu tun, was diese Leute getan haben. Tausche dich im Idealfall mit diesen Leuten aus. Falls du mit diesen Leuten nicht persönlich in Kontakt kommst, ließ ihre Bücher.

Deine Planung muss nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet sein. Ich schreibe bewusst von einer groben Planung. Dies liegt daran, dass dir wohl viele Faktoren zum Start nicht bewusst sind und, dass sich Faktoren verändern können. Außerdem wird eine zu detaillierte Planung oft als Ausrede benutzt, nicht in die Aktion kommen zu müssen.

5. Komm in die Aktion!

Sofern du Gewichte nur ansiehst, werden dir keine Muskeln wachsen. Dass dein Traumpartner plötzlich an deiner Tür klingelt ist ebenfalls unwahrscheinlich.

Von nichts kommt nichts. Es wird sich niemals etwas verändern, solange du nicht handelst!

Sobald deine Planung fertig ist, geht es ans Umsetzen. Dies ist wohl der Schritt, der am meisten Überwindung kostet.

Es steht und fällt alles mit deiner Selbstdisziplin: Nur wenn du dich regelmäßig selbst überwindest, etwas für deine Ziele zu tun, wirst du Erfolg haben.

(In diesem Artikel erfährst du, wie du Selbstdisziplin lernen kannst)

Was viele Leute vor dem Handeln abhält ist Perfektionismus: Sie haben Angst vor Fehlern und versuchen alles perfekt zu machen. In diesem Fall kommen sie meist nicht über den Schritt der Planung hinaus.

Verabschiede dich von dem Gedanken alles perfekt machen zu können. Falls du eine Sache zum ersten Mal tust, brauchst du nicht erwarten, diese auf Anhieb perfekt zu meistern.

Zwei oder dreimal denselben Fehler zu machen ist wirklich ein Fehler. Es ist nicht schlimm Fehler zu begehen, sofern du daraus lernst.

„Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben.“ – Franklin D. Roosevelt (amerikanischer Präsident)

6. Kontrolliere deine Fortschritte

Kontrolliere in regelmäßigen Abständen, ob du dich auf dein Ziel zubewegst. Ich kontrolliere den Fortschritt meiner Ziele beispielsweise jedes Wochenende.

Sei dabei ehrlich zu dir selbst und stelle dir folgende Fragen:

  • Bewegst du dich auf deine Ziele zu? Bist du noch auf Kurs?
  • Hast du das getan, was für das Erreichen deiner Ziele notwendig ist?
  • Wurden deine ToDo’s abgearbeitet?
  • Was hat gut funktioniert, was weniger gut?

Bei der Gelegenheit kannst du gleichzeitig den Zeitraum bis zur nächsten Kontrolle planen. Stelle dir folgende Fragen:

  • Falls du nur eine Sache tun könntest, was würde dich deinem Ziel am nächsten bringen? (Auf dieser Aufgabe liegt dein Fokus)
  • Was tust du in der nächsten Zeit, um deinen Zielen näher zu kommen?
  • Was musst du tun, um deine Ziele zu erreichen?

Für die Kontrolle empfehle ich dir eine Mastermind Gruppe. Das ist eine Gruppe von Leuten, die sich gegenseitig dabei unterstützt, ihre Ziele zu erreichen.

Der Vorteil einer Mastermind Gruppe ist, dass außenstehende Leute deine Situation objektiver beurteilen können, da sie selbst nicht betroffen sind. Außerdem ist die Kontrolle von außen eine gute Möglichkeit um seine Produktivität zu steigern.

7. Alles braucht seine Zeit

Wir leben in einer Zeit, in der vieles auf Knopfdruck verfügbar ist: Willst du ein Buch lesen, Musik hören oder einen Film ansehen, genügen dafür in der Regel ein paar Mausklicks. Dies führt dazu, dass Geduld immer seltener wird.

Willst du dein Leben verändern, wird es wohl leider etwas länger dauern, als dass dir lieb ist. Direkt von A nach Z zu springen, ist nicht möglich: Es wird Rückschläge geben und oft wirst du das Gefühl haben, keine Fortschritte zu machen.

Pflanzt du den Samen eines Obstbaumes an, wirst du dich erst mehrere Jahre um ihn kümmern müssen, bis du das erste Mal eine Frucht von ihm essen kannst.

Gib dir dafür die notwendige Zeit und genieße den Weg dorthin. In dieser Zeit wirst du dich selbst besser kennen lernen. Du wirst erkennen, was gut für dich ist.

Diese sieben Schritte sind kein starres Modell, sie sind ein laufender Prozess:

  • Es werden sich neue Situationen ergeben, die es wiederum zu akzeptieren gilt
  • Planungen können sich verändern
  • Vielleicht interessieren dich in fünf Jahren andere Dinge als heute

Du hast nur ein Leben!

Alles hat einen Anfang und ein Ende. Genauso ist es mit dir und deinem Leben. Tut mir leid, wenn ich es so deutlich schreibe.

Die australische Palliativpflegerin Bronnie Ware betreute mehrere Jahre lang sterbenden Menschen. In ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“, schrieb sie ihre Erkenntnisse nieder.

Eines dieser fünf Dinge ist: „Ich wünschte ich hätte den Mut gehabt mein eigenes Leben zu führen“.

Die meisten Leute verhalten sich so, als würden sie ewig leben: Sie vermeiden alles, was schiefgehen könnte und wiegen sich in vermeintlicher Sicherheit. Doch Sicherheit ist eine Illusion. Wer kann dir garantieren, dass du morgen noch am Leben bist?

Deine Zeit ist begrenzt, verschwende sie nicht um ein fremdbestimmtes Leben zu führen. Da du sowieso irgendwann sterben wirst, hast du nichts zu verlieren! Es gibt keinen Grund, nicht deinen Träumen zu folgen und zu versuchen das Beste aus deinem Leben zu machen.

Stell dir vor, du bist 90 Jahre alt und blickst auf dein Leben zurück: Was willst du über dein Leben denken?

Willst du dir Vorwürfe machen, weil du dich nicht getraut hast deine Träume zu verwirklichen? Willst du dich fragen, was hätte sein können?

Oder willst du mit einem Lächeln auf dein Leben zurückblicken können? Vielleicht hat nicht immer alles geklappt, wie du es dir vorgestellt hast. Du hast jedoch immer dein Bestes gegeben.

Was glaubst du welche Situation befriedigender ist?

Deine Lebenszeit ist begrenzt, das lässt sich nicht ändern. Das Einzige was du tun kannst ist, diese Lebenszeit maximal auszukosten.

Du hast nur ein Leben. Was willst du daraus machen?

(Solltest du an die Wiedergeburt glauben, dann versuche aus diesem Leben das Beste zu machen.)

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben“ – Marc Aurel (römischer Kaiser und Philosoph)

Fazit – Selbstbestimmt leben

Selbstbestimmt leben bedeutet, dass du dir dein Leben so gestaltest, wie du willst. Denke daran: Du hast nur ein Leben. Was willst du daraus machen?

Der erste Schritt ist, deine aktuelle Situation zu akzeptieren, wie sie gerade ist. Solange du die Realität nicht akzeptierst, kannst du sie nicht verändern.

Übernimm die Verantwortung für deine Situation und dein Leben. Wem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht. Behalte die Macht bei dir.

Finde heraus, was du in deinem Leben willst und setze dir Ziele. Erstelle dir anschließend eine grobe Planung, arbeite auf sie zu und kontrolliere deine Fortschritte.

Gib dir die Zeit, die es braucht, um deine Träume zu verwirklichen. Genieße außerdem den Weg dorthin.

Ich hoffe dir hat der Artikel gefallen. Über einen Kommentar und/oder das Teilen des Artikels würde ich mich sehr freuen.

2017-11-24T13:44:21+00:00

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