Selbstliebe lernen: In 5 leichten Schritten zur mehr Selbstliebe

Selbstliebe lernen

Wie behandelst du andere Menschen?

Und wie behandelst du dich selbst?

Lass mich raten: Anderen Menschen begegnest du zuvorkommend und mit Respekt. An dir selbst nörgelst und kritisierst du jedoch ständig herum.

  • „Das hättest du besser machen müssen!“
  • „Aus dir wird nie etwas werden!“
  • „Schon wieder gescheitert… Du bist so ein Versager!“

Glaub mir, das kenne ich nur zu gut…

Falls dir die Beispiele gerade eben bekannt vorkamen, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel bekommst du Tipps und eine Anleitung, wie du Selbstliebe lernen kannst.

Dies ist mein Beitrag für die Blogparade zum Thema Selbstwertgefühl von Tim Hamer auf dubistgenug.de

„Die Wurzel alles Bösen in der Welt ist der Mangel an Liebe zu sich selbst.“ – Thomas von Aquin (italienischer Philosoph und Theologe)

In diesem Artikel lernst du:

  • Was Selbstliebe ist
  • Warum sich die meisten Menschen nicht selbst lieben
  • Warum es so wichtig ist, dass du dich selbst liebst
  • Wie du in 5 einfachen Schritten Selbstliebe lernen und entwickeln kannst

Was ist Selbstliebe?

Selbstliebe bedeutet, dass wir zu uns selbst eine liebevolle Beziehung haben.

Selbstliebe wird jedoch gerne mit Egoismus gleichgesetzt.

  • „Denk zuerst an andere“
  • „Nimm dich selbst nicht so wichtig“
  • „Geben ist Seeliger als nehmen“

Das alles sind Sprüche, die dir wahrscheinlich bekannt vorkommen…

Doch eine gesunde Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun – ganz im Gegenteil: Nur wenn es dir selbst gut geht, kannst du wirklich eine Bereicherung für das Leben von anderen Leuten sein.

Natürlich gibt es auch krankhafte Selbstliebe bzw. Selbstverliebtheit. Dies wird als Narzissmus bezeichnet.

Liebst du dich selbst auf eine gesunde Art und Weise bedeutet es, dass du…

  • …darauf achtest, dass es dir gut geht.
  • …deine Bedürfnisse kennst und dafür sorgst, dass deine Bedürfnisse befriedigt werden.
  • …liebevoll mit dir selbst umgehst.
  • …dir selbst verzeihen kannst.
  • …dich selbst zu 100% annehmen kannst.

Eine gesunde Selbstliebe zu entwickeln ist nur in Verbindung mit einem hohen Selbstwertgefühl möglich.

Das Selbstwertgefühl ist der Wert, den wir uns selbst als Person geben.

Es ist möglich sein Selbstwertgefühl zu steigern und Selbstliebe zu lernen. Wie das geht, erfährst du gleich. Zuerst schauen wir uns an, warum die meisten Menschen sich nicht selbst lieben.

Wie entsteht mangelnde Selbstliebe?

Jeder Mensch ist liebenswert. Doch viele Menschen haben dies leider vergessen.

Der Grund dafür liegt meist in der Kindheit.

Ein Kind geht ganz natürlich davon aus, dass es liebenswert ist und erwartet, dass andere Menschen seine Bedürfnisse befriedigen.

Häufig passiert es jedoch, dass die Liebe der Erziehungsberechtigten an Bedingungen geknüpft wird:

Ein Kind ist erst liebenswert bzw. liebenswerter, wenn…

  • …das Zimmer aufgeräumt ist.
  • …es gute Noten schreibt.
  • …es brav ist.

Das Kind lernt dadurch, dass es erst etwas tun muss, um liebenswert zu sein. Mit der Zeit verfestigt sich dieser Glaube immer mehr.

Dank einer solchen bzw. ähnlichen Vorgeschichte denken viele Erwachsene, dass sie nicht gut genug und nicht liebenswert sind.

Das Schlimme daran ist, dass viele Erwachsene das fortführen, was in der Kindheit ihre Erziehungsberechtigten getan haben:

Sie stellen hohe Anforderungen an sich selbst und versuchen, diese zu erfüllen, in der Hoffnung anschließend endlich liebenswert zu sein.

Das habe ich jahrelang selbst mit mir gemacht und kann mit dir teilen, dass diese Strategie nicht funktioniert.

Ich hatte eine so übertriebene Erwartungshaltung an mich, dass es mir quasi unmöglich war, diese zu erfüllen.

Falls es mir tatsächlich gelang meine Ziele zu erreichen, redete ich mir den Erfolg klein und setzte mir sofort die nächsten Ziele – alles in der Hoffnung, endlich gut genug und liebenswert zu sein.

Doch dieses Spiel funktioniert nicht: Du kannst nicht etwas werden, was du bereits bist!

Was du tun kannst, ist dich wieder daran zu erinnern, dass du liebenswert bist – ohne, dass du dafür etwas tun musst.

Bevor es weitergeht noch eine Sache:

Niemand kommt unbeschadet aus der Kindheit, egal wie liebevoll unsere Erziehungsberechtigten auch waren.

Mach deinen Erziehungsberechtigten also keinen Vorwurf. Sie haben das Beste getan, was sie konnten.

Übernimm die Verantwortung für dein Leben und mach das Beste daraus!

Warum ist es so wichtig, Selbstliebe zu lernen?

Viele Menschen versuchen ihren Mangel an Selbstliebe durch Liebe im Außen auszugleichen.

Der Partner soll uns doch bitte zeigen, dass wir liebenswert sind – doch das ist der falsche Ansatz…

Verstehe mich bitte nicht falsch. Es ist okay, Liebe von außen zu wollen und zu brauchen, doch wenn du dich selbst nicht liebst, bist du sozusagen ein Fass ohne Boden: Dein Gegenüber kann dich mit Liebe überschütten, jedoch wird es nie ausreichen.

Nur wenn du dich selbst liebst, kannst du die Liebe von anderen Menschen auch wirklich annehmen.

Dazu kommt, dass das Außen immer nur dein Inneres widerspiegelt.

Sagst du also selbst „Nein“ zu dir, wird dir das deine Umwelt ebenfalls permanent spiegeln.

Denkst du, du bist nicht gut genug, wirst du dich selbst unbewusst immer wieder sabotieren und nicht die Ergebnisse erzielen, die du dir erhoffst.

Natürlich ist es trotzdem möglich, dass es dir gelingt, deine Ziele zu erreichen, jedoch wirst du den Erfolg anschließend nicht genießen können.

Eine gesunde Selbstliebe ist also die Basis, um ein wirklich glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Habe ich dich überzeugt, wie wichtig es ist, Selbstliebe zu lernen?

Wunderbar, dann lass uns jetzt anschauen, wie dir das am leichtesten gelingt:

„Es ist nicht deine Aufgabe mich zu lieben… es ist meine!“ – Byron Katie (amerikanische Lehrerin und Autorin)

Wie kannst du Selbstliebe lernen?

Eine Sache vorab: Falls du hier jetzt die Zauberformel erwartest, wie du über Nacht mehr Selbstliebe entwickeln kannst, dann muss ich dich jetzt leider enttäuschen. Eine solche Zauberformel gibt es nicht.

(Solltest du wider Erwarten eine Zauberformel für mehr Selbstliebe über Nacht finden, dann gib mir bitte Bescheid. Diese Formel könnte ich auch gebrauchen…)

Außerdem ist Selbstliebe keine Sache, die man hat oder nicht, also entweder Schwarz oder Weiß.

Wahrscheinlich befindest du dich in einer Grauzone und was du tun kannst ist, dich jeden Tag ein kleines bisschen mehr zur Selbstliebe hin zu bewegen.

Selbstliebe zu lernen ist ein Prozess. Ein Prozess der wohl niemals abgeschlossen ist.

Vielleicht mag sich das für dich jetzt frustrierend lesen, doch das muss es nicht sein. Wenn du dich wirklich intensiv mit dem Thema Selbstliebe auseinandersetzt, wirst du schnell eine Veränderung spüren.

Des Weiteren gibt es nicht den einen Weg um Selbstliebe zu lernen. Alles was dir dabei hilft, ist gut.

So gibt es beispielsweise:

Sei offen für Neues, lasse dich auf das Neue ein und bewerte es erst, nachdem du es getan hast.

Hier sind wir an einem wichtigen Punkt angekommen: TUN!

Selbstliebe lernst du nicht durch das Lesen dieses Artikels. Selbstliebe lernst du durch Aktion.

Um Vorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen benötigst du eine Sache: Selbstdisziplin.

Willst du deine Selbstdisziplin steigern, empfehle ich dir meinen 7-tägigen Email Kurs für mehr Selbstdisziplin. Du kannst dir den Kurs hier kostenlos zukommen lassen:

Mit mehr Selbstdisziplin wird es dir auch eher gelingen, den nun folgenden Schritt-für-Schritt Plan durchzuziehen.

Selbstliebe lernen in 5 Schritten

1. Werde dir bewusst über dein Verhalten dir selbst gegenüber

Wie denkst du über dich?

Wie redest du mit dir?

Wie behandelst du dich?

Du kannst Dinge erst verändern, wenn du dir über diese Dinge bewusst bist.

Aus diesem Grund ist der erste Schritt zur Selbstliebe, Bewusstheit darüber zu erlangen, wie du mit dir selbst umgehst. Sozusagen machst du also eine Bestandsaufnahme.

Es heißt, der Mensch hat pro Tag ca. 40.000-60.000 Gedanken. Die Gedanken kommen und gehen so schnell, dass wir es häufig gar nicht mitbekommen.

Ein kleines „das kannst du nicht…“ wird also schnell nicht bewusst wahrgenommen. Trotzdem kann eine solcher Selbstzweifel viel Lebensqualität kosten, vor allem wenn dieser Gedanke immer und immer wieder gedacht wird.

Im ersten Schritt richtest du deine Aufmerksamkeit immer mehr darauf, wie du mit dir selbst umgehst.

Zwei Dinge können dir dabei behilflich sein, deine Wahrnehmung dafür zu schärfen:

  1. Meditation
  2. Ein Gedanken-/Verhaltenstagebuch

Falls du nicht weißt, wie du Meditieren kannst, empfehle ich dir diesen Artikel von meinem Freund und Bloggerkollegen Moritz: Meditation lernen

Mit dem Gedanken-/Verhaltenstagebuch verhält es sich wie folgt: Sobald dir ein Gedanke oder ein Verhalten auffällt, das dich nicht unterstützt, schreibst du es auf.

Meditierst du und führst das Tagebuch regelmäßig, wirst du deine Wahrnehmung schärfen. Dir wird immer mehr auffallen, wie du mit dir selbst umgehst.

Denke daran: Wenn dir etwas auffällt, kannst du es auch verändern.

Bevor du eine Sache veränderst, ist es jedoch wichtig, die Sache erst einmal zu akzeptieren:

2.Akzeptiere dich selbst

Viele Menschen versuchen krampfhaft sich selbst zu lieben – obwohl sie es nicht tun.

Angenommen du hast ein paar Kilos zu viel auf den Hüften:

Vielleicht hast du jetzt irgendwo gelesen, dass du dich zu 100% lieben musst, doch das ist Schwachsinn. Wenn du zwanghaft versuchst etwas zu lieben, das du in Wahrheit verachtest, wird es dich nur unglücklich machen.

Das andere Extrem wäre die überflüssigen Kilos zu verdrängen und sich die Situation schön zu reden, nach dem Motto: „Ich habe nur schwere Knochen…

Beide vorgestellten Extreme sind ungesund und werden mittelfristig wahrscheinlich dafür sorgen, dass deine Selbstachtung sinken wird.

Ich habe einen besseren Vorschlag für dich: Akzeptiere es, dass du in deiner Wahrnehmung ein paar Kilo Übergewicht hast.

Hast du eine Sache nicht akzeptiert, kannst du sie weder lieben, noch verändern.

Vor der Selbstliebe kommt also immer die Selbstakzeptanz.

Wenn du etwas an dir nicht akzeptierst und ablehnst, bekämpfst du einen Teil von dir.

Diese Kämpfe kannst du nicht gewinnen. Innere Kämpfe mit sich selbst zu führen kosten meiner Erfahrung nach außerdem unglaublich viel Energie.

Ist es nicht besser, diese Energie für Sinnvolleres zu verwenden?

Diese Dinge sind sowieso da – ob es dir gefällt oder nicht.

Akzeptierst du alles an dir, was dir nicht gefällt, nimmst du eine Menge Druck aus deinem Leben.

Das kann sein:

  • Gedanken („Ich bin nicht gut genug…“)
  • Gefühle (negativ bewertete Gefühle wie Angst oder Neid)
  • Körperlichkeiten (du hältst deine Nase für zu groß)
  • Ungeliebte Charaktereigenschaften (Bedürftigkeit, Eifersucht, …)
  • Ein bestimmtes Verhalten (ständig bist du unpünktlich, du traust dich nicht, deine Meinung zu sagen)

Indem du dir diese Dinge bewusst machst und sie als ein Teil von dir akzeptierst, verlieren sie einen Großteil ihrer Macht über dich.

Noch einmal: Es geht nicht darum, dich oder abgelehnte Anteile von dir zwanghaft zu lieben. Es geht darum, dich mit all deinen Facetten zu akzeptieren.

Mit der Zeit kann daraus Liebe entstehen.

3. Sei liebevoll mit dir!

Wie gehst du mit dir selbst um?

Wenn du deinen besten Freund ebenfalls so behandeln würdest, wäre er noch dein bester Freund?

Vermutlich nicht. Wahrscheinlich hättet ihr gar kein Kontakt mehr…

Jahrelang war ich mein größter Kritiker und schlimmster Feind. Ich verurteilte mich für vieles, was ich tat und nicht tat.

Wenn du diesen Artikel bis hierhin gelesen hast, ist die Chance groß, dass es dir ähnlich geht.

Zeit, das zu ändern!

Wie bereits in Schritt 1+2 erwähnt, ist das Wichtigste, dass dir dein negatives Verhalten dir selbst gegenüber erst einmal auffällt und dass du es akzeptierst.

Fällt es dir auf, überlegst du dir, wie du dich stattdessen behandeln möchtest.

Dabei geht es nicht darum, dass du dir etwas einredest, was du sowieso nicht glaubst.

Es geht darum, dass du dich liebevoller und verständnisvoller behandelst.

Falls du nicht weißt, was du tun sollst, kannst du dir folgende Frage stellen: Würde dein bester Freund in derselben Situation stecken, wie würdest du ihn behandeln?

Anschließend behandelst du dich selbst so.

Falls du Widerstand wahrnimmst, ist es okay. Akzeptiere den Widerstand und verurteile dich nicht dafür.

Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass die Gedanken und Gefühle so stark sind, dass wir von ihnen mitgerissen werden und wir unser destruktives Verhalten einfach nicht stoppen können.

Auch das ist okay. Im Zweifel gilt es, dieses Mitgerissen werden einfach wahrzunehmen und zu beobachten.

Je öfters du dich in solchen Situationen befindest und diese einfach wahrnimmst, umso leichter wird es dir fallen, auch diese Situationen irgendwann zu stoppen und liebevoller mit dir selbst umzugehen.

Wie bei allem im Leben spielt hier die Konstanz eine große Rolle: Wichtig ist es, dran zu bleiben und nach den ersten Rückschlägen nicht gleich aufzugeben.

Wenn du dich jahrelang schlecht behandelt hast brauchst du nicht erwarten, dass sich dein Verhalten über Nacht verändert.

Neben dem liebevolleren Umgang mit dir selbst ist es wichtig, dass du dir jeden Tag eine Sache bewusst gönnst:

4. Gönne dir jeden Tag etwas

Weil ich mich selbst so lieb habe und es verdiene, gönne ich mir heute…

Diese Übung habe ich schon mit einigen Coachingklienten gemacht. Dabei geht es darum, sich jeden Tag mindestens eine Sache bewusst zu gönnen.

Was meine Klienten an diesem Tag tun wollen, lassen sie mir via WhatsApp in Verbindung mit dem obigen Satz zukommen.

Diese Sache muss nicht unbedingt Geld kosten oder besonders spektakulär sein. Auch Kleinigkeiten sind vollkommen okay:

  • Du nimmst dir 15 Minuten Zeit nur für dich
  • Du schaust eine Folge deiner Lieblingsserie
  • Du gehst in die Sauna
  • Du isst eine leckere Mahlzeit

Das Wichtige dabei ist, dass du dir diese Sache bewusst gönnst und genießt.

Gönnst du dir jeden Tag bewusst eine Sache, entwickelt sich daraus mit der Zeit eine Gewohnheit, die dir dabei hilft, mehr Selbstliebe zu entwickeln.

Selbstliebe entsteht dadurch, wie du dich behandelst.

Mit einer Übung wie dieser zeigst du dir jeden Tag aufs Neue, dass du es dir wert bist und Gutes verdienst.

Doch Vorsicht: Es gibt einen Unterschied zwischen sich einer Sache gönnen und sich seinen kurzfristigen Bedürfnissen hinzugeben.

Selbstliebe bedeutet nämlich nicht, dass du dich hemmungslos deinen kurzfristigen Bedürfnissen hingibst und versuchst, diese auf Teufel komm raus zu erfüllen.

Selbstliebe bedeutet auch häufig, sich etwas zu versagen oder etwas zu tun, dass sich vielleicht kurzfristig unangenehm anfühlt, für was dir dein zukünftiges Ich jedoch dankbar sein wird.

Weitere Gewohnheiten unterstützen dich ebenfalls dabei, Selbstliebe zu lernen:

5. Entwickle Gewohnheiten, die dir guttun

Du bist das Produkt deiner Gewohnheiten. Änderst du deine Gewohnheiten, verändert sich automatisch dein Leben.

Wenn du dich in deinem Kopf immer wieder selbst runter machst, ist es nichts anderes als eine Denkgewohnheit.

Deine Gewohnheiten sind nicht in Stein gemeißelt. Es ist möglich, neue Gewohnheiten zu entwickeln und alte Gewohnheiten zu verändern.

Um mehr Selbstliebe zu entwickeln musst du nicht einmal irgendwelche neue Übungen ausführen. Es genügt, wenn du Tätigkeiten, die du eh schon regelmäßig tust, zukünftig mit einer anderen Einstellung angehst.

Wahrscheinlich führst du die folgenden Tätigkeiten jeden Tag aus:

  • Du putzt dir die Zähne.
  • Du duschst dich.
  • Du isst.

Selbst durch diese banalen Alltagstätigkeiten kannst du Selbstliebe lernen.

Noch einmal: Selbstliebe entsteht dadurch, wie du dich selbst behandelst.

Wenn du dir zukünftig die Zähne putzt, dann tue es bewusst und denke daran, dass du dir mit dem Zähneputzen gerade etwas Gutes tust.

Ähnlich verhält es sich mit dem Duschen: Viele Menschen wollen bei dieser Tätigkeit so wenig Zeit wie möglich verlieren. Nimm dir doch einmal bewusst die Zeit zum Duschen und pflege deinen Körper, weil du es dir wert bist.

Wie kleidest du dich? Ziehe dich doch schick an und mach es für dich.

Diese Liste von Alltagstätigkeiten ließe sich jetzt noch beliebig fortführen.

Wenn du kleine Alltagstätigkeiten mit dem Bewusstsein ausführst, dass du dir damit gerade etwas Gutes tust, wird sich mit der Zeit immer mehr Selbstliebe entwickeln.

Willst du Gewohnheiten entwickeln bzw. verändern, ist es wichtig, klein zu starten.

Die meisten Vorsätze scheitern, weil wir zu viel auf einmal wollen.

Suche dir erstmal 2-3 Alltagstätigkeiten aus und erledige diese Tätigkeiten zukünftig mit der Gewissheit, dass du dir damit gerade etwas Gutes tust.

Nach und nach kannst du immer mehr Gewohnheiten entwickeln, die deine Selbstliebe stärken und alte negative Gewohnheiten verändern.

(Falls du Gewohnheiten genauer verstehen willst, empfehle ich dir meinen Artikel dazu: Gewohnheiten ändern)

Selbstliebe lernen – Fazit

Selbstliebe bedeutet, dass du zu dir selbst eine liebevolle Beziehung hast und dich selbst wertschätzt.

Mangelnde Selbstliebe entsteht oft in der Kindheit, weil Erziehungsberechtigte Liebe an Bedingungen knüpfen. Aus diesem Grund denken viele Menschen, dass sie erst etwas leisten müssen, um liebenswert zu sein.

Sie setzen sich Ziele und tun Dinge, in der Hoffnung, endlich gut genug zu sein, doch es ist nicht möglich, etwas zu werden, was wir bereits sind.

Eine gesunde Selbstliebe ist die Basis für ein glückliches und erfülltes Leben. Liebst du dich selbst nicht, wird es dir schwerfallen, Liebe von außen anzunehmen. Außerdem wirst du dich häufig selbst sabotieren, wenn du denkst, dass du eine Sache nicht verdienst.

Selbstliebe lernst du nicht über Nacht. Die Entwicklung von Selbstliebe ist ein Prozess, der wohl niemals zu Ende ist. Sei dabei offen für alles, was dich bei/in diesem Prozess unterstützen könnte.

Um Selbstliebe zu lernen ist es wichtig, dass du dir zuerst deinem Verhalten dir selbst gegenüber bewusst wirst. Nur was dir bewusst ist, kannst du auch verändern.

Der Schritt vor der Selbstliebe ist Selbstakzeptanz. Dabei gilt es, sich selbst mit all seinen Facetten zu akzeptieren.

Selbstliebe entsteht dadurch, dass du dich gut behandelst. Aus diesem Grund ist ein liebevoller Umgang mit dir das A&O.

Den liebevollen Umgang kannst du verstärken, indem du dir jeden Tag bewusst etwas gönnst, sowie Alltagstätigkeiten in dem Bewusstsein ausführst, dass du dir damit gerade etwas Gutes tust.

Entwickle mit der Zeit immer mehr Gewohnheiten, die dich dabei unterstützen, Selbstliebe zu entwickeln.

Hast du weitere Tipps für mehr Selbstliebe? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

2018-08-15T18:46:35+00:00

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